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Einladung zu einem Kiezspaziergang: 250 Jahre jüdische Geschichte zwischen Kaufhaus Jandorf, Synagoge und Minna-Schwarz-Heim

Datum: 11.09.2010
Uhrzeit: 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: Bernauer Str., Südausgang am Fahrstuhl
Ansprechpartner: S.Krusen, H. Ehwald
Beschreibung:

wußten Sie schon, dass sich auf dem Hof der Brunnenstr. 41, im sogenannten Gartenhaus eine soziale Einrichtung befand, das „ Minna-Schwarz-Heim“ ?
Es war ein Heim für werdende alleinstehende Mütter und Säuglinge.
Die Initiative dazu faßte 1889 Minna Schwarz(1859-1936) im Rahmen eines jüdischen Frauenvereins der Loge Bne Brit .

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Mütterheim zu einer Ausbildungsstätte für Säuglingspflege und Wöchnerinnenpflege.
1932, Minna Schwarz war selbst schon im vorgerückten Alter, wurde ein Teil des Hauses ein Altersheim....
Wenn Sie mehr über das Schicksal der Heimbewohner und Minna Schwarz erfahren möchten, dann lassen Sie sich am 11. September, zum Tag des Offenen Denkmals, einladen zu einem geführten Spaziergang durch die Brunnenstraße!
Frau Sabine Krusen vom Brunnhildeverein e. V. macht Sie mit interessanten Persönlichkeiten und Gebäuden der Brunnenstraße bekannt.

Seit Jahren bemüht sich der Brunnhildeverein zusammen mit der Gedenktafelkommission des Stadtbezirks Berlin-Mitte um ein angemessenes Gedenken an Minna Schwarz und ihre Heimbewohner in der Brunnenstr. 41.
Das „Aktive Museum e. V.“, Stauffenbergstr. 13-14, richtete im letzten Jahr ein Spendenkonto für das Gedenkprojekt Minna Schwarz ein und stellt Spendenquittungen aus.
Unter dem Stichwort „Minna Schwarz“ können auch Sie einen finanziellen Beitrag für das GT-Projekt leisten:

Kt. b. d. Berliner Sparkasse: 6 100 122 82 BLZ 100 500 00

Der Text auf der zukünftigen Tafel würde etwa lauten:
Auf dem Hof dieses Hauses befand sich das ehemalige Minna-Schwarz-Heim.
1889 gründete Minna Schwarz(geb.1859-gest. 1936) im Rahmen eines Frauenvereins der Loge Bne Brit ein Säuglings-und Kinderheim. Staatlich anerkannt wurden hier Frauen in der Säuglings-und Wöchnerinnenpflege ausgebildet. Außerdem entstand ein jüdisches Altersheim.
1940 wird das Haus zur erzwungenen Sammelunterkunft jüdischer Menschen dieser Gegend. Die letzten 98 Bewohner wurden von hier aus durch die Nationalsozialisten in den Tod geschickt.

Noch einmal, herzliche Einladung zu einem Spaziergang durch die Brunnenstraße
am 11. 9. 2010, jeweils um 11.00 und 15.00 Uhr (250 Jahre jüdische Geschichte zwischen Kaufhaus Jandorf, Synagoge und Minna-Schwarz-Heim)
Treffpunkt: Bernauer Str., Südausgang am Fahrstuhl

Mit freundlichen Grüßen, S.Krusen H. Ehwald

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